Klassenschlimmster

Juli 14th, 2010

Der durch die Erdöl-Katastrophe im Golf von Mexiko in Bedrängnis geratene britische Ölkonzern BP ist nun auch in der Nordsee im Hinblick mit schwer wiegenden Vorwürfen konfrontiert worden. Der norwegischen Tageszeitung "Dagbladet" (Online-Ausgabe) zufolge, sei das von BP betriebene Feld "Valhall" in Fachkreisen als "größter Schrottplatz der Nordsee" bekannt.
Kritik gibt es auch gegen die anderen in dem nordatlantischen Meeresteil aktiven Konzerne. Insgesamt soll die Hälfte aller rund 100 Erdöl-Plattformen in der Nordsee veraltet sein und mit Pumpen arbeiten, die vom technischen Standpunkt längst ausrangiert gehörten. Grund für die vernachlässigenden Praktiken sei es, die Kosten möglichst niedrig zu halten. Dominierender Betreiber ist die norwegische Statoil. "Dagbladet" stützt seine Informationen auf eine anonyme Quelle. Diese beschreibt BP als "Klassenschlimmsten"
unter den Nordsee-Ölkonzernen. Die Briten hätten eine geradezu "zynische Sicherheitskultur". Die Rohre der BP-Bohrinseln seien durch Bakterienbefall an der Innenseite teilweise oft derart durchgerostet, dass es kaum mehr möglich sei, sie auseinander zu schrauben. BP habe trotz der bekannten schweren Mängel im Mai dieses Jahres erneut eine Betriebslizenz für ihre Bohrinseln bekommen.

Wir haben es in der Hand!

TANKT NICHT bei BP!
und NICHT bei ihrer deutschen Tochter ARAL!
Verwendet KEINE CASTROL-Motorenöle!

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Es ist so leicht! Lassz BP und die deutsche Aral einfach links (oder auch rechts) liegen und fahrt weiter zur nächsten Tankstelle! 

Verantwortung

Juli 13th, 2010


Während die gesamte Südküste der USA, samt seltener Tierarten und einzigartiger Ökosysteme für Jahre zerstört wird, spielt BP weiter das Ausmaß der Katastrophe, und damit die eigene Verantwortung herunter. Das klappt ziemlich gut. Denn seit einer Woche steigen die Aktienwerte von BP an den Börsen wieder deutlich, mit einem satten Plus von fast 35%!

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Das Schlimmste scheint für den Multi überstanden. Es wurden ein paar Milliarden hingeblättert,vielleicht kommen auch noch ein paar dazu, aber damit hat es sich offenbar für BP – und für seine Vorstände und Aktionäre. Anders als für die Millionen Amerikaner die in der Golfregion leben und bislang auch von ihr lebten. Und anders als für die Schildkröten, Fische, Krabben, Delphine, Vögel…

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Laut Gerhard Herndl, Leiter des Departments für Meeresbiologie der Uni Wien „Kann der Abbau des Öls (nach Schließen des Lochs!) Jahre dauern, es versickert in den Sümpfen und Salzmarschen und ist für die Bakterien schwerer erreichbar.“ Die dort vorkommenden Lebewesen sterben den Erstickungstod.

Neun von zehn Tieren, die jetzt Öl-verklebt an der Küste gefunden werden, seien verloren: „Das Gefieder der Vögel kann kein Fett mehr produzieren, das Öl dringt in den Magen, da hilft es auch nichts mehr, wenn man sie vom Ölfilm befreit“, sagt Herndl.

Den Lebewesen in tieferen Meeresschichten steht der „schwarze Tod“ noch bevor: Im Laufe der Zeit bildet das Öl Klumpen, sinkt in die Tiefe. Sie können auch dort von Mikroorganismen abgebaut werden, aber das dauert. Zu lange für Meeresschildkröten, die die Klumpen für Nahrung halten und dann als vergiftetes Treibgut an die Küste geschwemmt werden.

Besonders gefährdet sind laut Herndl alle „Filtrierer“, die die Nahrung aus vorbeiströmendem Wasser herausfiltern oder -sieben und so das darin enthaltene Öl im Körper anreichern. Vor allem Muscheln sind betroffen.

Es ist an uns Endverbrauchern BP und seinen Vorstand für eine völlig verantwortungslose, ignorante Haltung abzustrafen und zu zeigen, dass wir Menschen da draußen Macht haben und gewillt sind, sie zu gebrauchen! Das funktioniert aber nur, wenn wir sie auch nutzen! Darum schaut nicht weg, sondern seid wachsam und

TANKT NICHT bei BP!
und NICHT bei seiner deutschen Tochter ARAL!
Verwendet KEINE CASTROL-Motorenöle!

US-Stars haben schon vor Wochen zum Boykott aufgerufen und in den USA funktioniert es bereits, aber auch wir Europäer müssen Druck machen!
 
Es ist so leicht! Laßt BP und die deutsche Aral einfach links liegen und fahrt weiter zur nächsten Tankstelle!

Boykott!

Juni 20th, 2010

Was derzeit im Golf von Mexiko passiert ist Haar sträubend, jedoch ist es für uns in Europa soweit weg, dass es emotional nur wenige von uns berührt. Noch. Denn wenn das alles so weiter geht, dann ist es nur noch eine Frage von Wochen bis der Golfstrom das auslaufende Öl auch nach Europa bringen könnte.
Fehler können passieren, und wir alle tragen mit unserem Verhalten dazu bei, dass die Natur ausgebeutet werden muss, aber das was die Firma BP da im Golf treibt ist so arrogant und ignorant, dass es nicht Folgenlos bleiben darf. Bislang ist der riesige Konzern nicht bereit, ernsthaft Verantwortung für sein skpelloses Werken zu übernehmen. Da auch US-Präsident Obama den Ölmulti nicht dazu zwingen kann, blkeiben nur wir als Endverbraucher übrig. Denn wir sind es, die BP in der Hand haben. Wenn keiner mehr bei BP oder seiner deutschen Tochter ARAL tankt, keiner mehr ihr Castrol-Öl (kauft doch statt dessen mal heimische Produkte ) kauft, dann werden die ganz rasch aufwachen und ihr Verhalten ändern MÜSSEN. Es kostet uns nichts, ist nicht anstrengend, und kann doch einen risigen Effekt erzielen:

BOYKOTTIERT BP, ARAL und CASTROL MOTORENÖLE jetzt! 

In den USA rufen Prominente dazu auf und es braucht jeden mündigen, denkenden Menschen auf dieser Welt (von denen es irgendwo noch ein paar wenige geben soll?), um der Aktion Nachdruck zu verleihen. Mach mit! Bitte! 

Bislang hat sich BP über das bißchen Druck und Image-Verlust kaputt gelacht , wie sein arroganter Chef Tony Hayward sehr deutlich demonstrierte. Vom hohen Ross kann diese Pappnasen nur die nüchterne Realität an den Börsen stoßen. Wenn keiner mehr an der Zapfsäule BP und ARAL unterstützt, dann wird es an der Börse rappeln , und dann wachen selbst Menschen (?) wie Herr Hayward auf….
Wichtig ist nur, dass wir uns nicht nächste Woche wieder (wie üblich) von den Medien ablenken lassen und wie die Lemminge in eine andere Richtung rennen, weil wir - sobald das Thema von den Titelseiten verschwunden ist - wieder weiter machen wie zuvor, und bei Aral tanken, wo ja angeblich immer "alles super" ist.
Dran bleiben! Mitdenken! Konsequent bleiben! Macht ergreifen!
Nur Beharrlichkeit führt zum Ziel! Es war schon lange nicht mehr einfacher, das Handeln eines Konzerns zu beeinflussen, oder in dem Fall abzustrafen. Viva Zapata! Viva la Revolucion! Es klappt bereits !Mach mit! Sag es weiter! Sei aktiv!

Danke!


Interview bei RMN Radio

April 10th, 2010

Heute, Samstag 10. April, ist Thomas Morris ab 13.45 Uhr im Interview bei RMN Radio zu hören. Mehr unter Magic Buchverlag.

Neuigkeiten

Dezember 3rd, 2009

Es gibt viele Neuigkeiten auf meiner homepage.

Frohe Adventstage!

Thomas Morris

Pigs will fly

Oktober 3rd, 2009

Programmtip

Diesntag, 6. 10., 00.00 Uhr im ZDF:

Pigs Will Fly

mit Andreas Schmidt, Thomas Morris, Laura Tonke, Kirsten Block, u.a.

Pigs will fly: Laxe (Andreas Schmidt) ist Polizist in Berlin und eigentlich das, was man einen Vorzeigemann nennt – aber nur äußerlich bzw. oberflächlich. Denn innerlich ist er von Unsicherheiten und Eifersucht geplagt, die er immer wieder an seiner Frau Manuela (Kirsten Block) auslässt.

Als er sie dann krankenhausreif schlägt sitzen dem Polizisten plötzlich seine eigenen Kollegen auf den Fersen. Laxe flieht nach Kalifornien, wo sein Bruder Walter (Thomas Morris) lebt. Dort versucht er etwas gegen seine Probleme zu unternehmen und beginnt eine Therapie – doch es ist nicht einfach, sich der Vergangenheit zu stellen.

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Geht zur Wahl!

August 18th, 2009

Es ist äußerst wichtig, dass möglichst viele Bürger zur Wahl gehen! Angela Merkle erklärt hier warum!

taz interview

Mai 17th, 2009

Die taz führte mit Thomas Morris ein Interview zum Kinostart von Illuminati

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"Wieso Tom Crusie?"

Thomas Morris stand für "Illuminati" mit Tom Hanks vor der Kamera. "Zwei Monate Schlaraffenland", sagt er. Und spricht über Meditation, Pellkartoffeln und Tom Cruise auf der Kiste

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Illuminati Premiere in Rom

Mai 10th, 2009
Thomas Morris © Armen Assedorian

 Thomas Morris mag Herausforderungen - Interview
Der Mix macht's

Thomas Morris ist ein Mann mit vielen Talenten. Er spielt in großen Hollywoodproduktionen, macht aber auch Fernsehen und Theater. Als Autor von Kurzgeschichten und Drehbüchern wird er selbst zum Geschichtenerzähler. Morris legt viel Wert auf Abwechslung. In unserem Interview verrät uns der Schauspieler, was man von seinem Beruf fürs Leben lernen kann und warum es manchmal gut ist, nichts zu sagen. Die Bestsellerverfilmung "Illuminati", in der Morris einen Schweizer Gardisten spielt, startet im Mai 2009 in den Kinos im deutschsprachigen Raum.


Illuminati  © Sony Pictures / Illuminati

Ricore: Kannten Sie die Bücher von Dan Brown zu "Illuminati" vor Drehbeginn?

Thomas Morris: Ja. "Illuminati" hatte ich einige Jahre zuvor gelesen. Das war das einzige Dan Brown Buch, das ich kannte.

Ricore: Beschäftigen Sie sich mit dem Thema Religion?

Morris: Nein, mit Religion im eigentlichen Sinne nicht. Ich habe durchaus einen Bezug zu Gott, aber nicht im Sinne einer Kirche.

Ricore: Wie war die Arbeit mit Regisseur Ron Howard? Können Sie uns etwas über die Atmosphäre am Set sagen?

Morris: Das war die angenehmste Dreherfahrung, die ich in meiner Karriere bis jetzt hatte. Es war von den Rahmenbedingungen perfekt. Ich habe zuvor noch nie erlebt, dass alles gepasst hat. Ron Howard war und ist selbst Schauspieler, dadurch kennt er alle Seite des Geschäfts. Er hat vor und hinter der Kamera gearbeitet und weiß wie man Schauspieler motiviert. Er liebt Schauspieler und ist ein Harmonie bedürftiger Mensch. Ihm ist es wichtig, dass eine gute Stimmung am Set herrscht. Dementsprechend werden auch nur bestimmte Leute engagiert. Ich habe selten zwei herzlichere und freundlichere Monate erlebt als bei diesen Dreharbeiten.

Ricore: Sie spielen in Hollywoodfilmen, aber auch in Fernsehproduktionen mit. Woran machen Sie die Unterschiede fest?

Morris: Einfach gesagt, am Budget. Die Größe des Budgets hat Auswirkungen auf alles. Je größer das Budget eines Films ist, desto genauer und langfristiger wird daran gearbeitet. Das Risiko viel Geld zu verlieren, ist dann ja auch größer. In Hollywood steckt oft privates Geld in den Filmen, was in Deutschland eher selten der Fall ist. Dadurch wird sich gegen einen möglichen Verlust stärker abgesichert. Das Drehbuch wird endlos lange vorbereitet, eben bis es perfekt ist. Im Fall von Tom Tykwers "The International", in dem ich auch eine kleine Rolle hatte, wurde acht Jahre am Drehbuch geschrieben. Das ist der Unterschied zwischen einer großen und einer kleinen Produktion. Man muss erst einmal das Geld haben, einen Film jahrelang vorzubereiten.

Thomas Morris (r.) mit einem Schauspielkollegen auf der Weltpremiere von "Illuminati" in Rom © Sony Pictures / Thomas Morris (r.) auf der Weltpremiere von "Illuminati" in Rom

Ricore: Wie ist das für Sie als Schauspieler? Improvisieren Sie bei kleineren Filmen mehr?

Morris: Gezwungenermaßen. Oft sind die Dinge nicht so, wie sie gedacht waren. Die Bücher sind oft nicht so gut ausgearbeitet, man muss schnell mal was adaptieren, was umschreiben oder sich mundgerecht machen. Dann fällt manchmal einfach ein Drehort weg und der Ersatzdrehort sieht anders aus und man muss gewisse Dinge anders spielen. Je kleiner das Budget ist, desto mehr wird man zum improvisieren gezwungen. Bei einem großen Film wie "Illuminati" ist alles so perfekt geplant, dass es keine Überraschungen gibt. Wenn man dazu noch im Studio dreht, ist alles viel berechenbarer. Es gibt zum Beispiel keine Licht- oder Lärmprobleme.

Ricore: Sie sind gerade mit "Mörderische Phantasien" auf Theatertournee. Was bedeutet das Theaterspielen für Sie?

Das vollständige Interview finden sie bei filmreporter.de.

ANGELS & DEMONS

Mai 7th, 2009

Der Film ANGELS & DEMONS (zu deutsch ILLUMINATI) hatte am vergangenen Montag in Rom Weltpremiere :

Illuminati_PM_26.JPG (von rechts: Dan Brown,Thomas Morris, Thure Linhardt, Ayelet Zurer, Tom Hanks, u.a.)

In Deutschland startet diese zweite Dan Brown-Verfilmung, die deutlich rasanter, dramatischer und actionreicher ist als dies der erste Landon-Teil "Da Vinci Code"war kommende Woche , am 13. Mai.

Illuminati

April 28th, 2009

Am 13. Mai startet ILLUMINATI in den Kinos!

Berliner Morgenpost

April 10th, 2009

Artikel in der Berliner Morgenpost vom 1. April 2009 - kein Scherz:

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Mörderische Phantasien

April 8th, 2009

Seit dem 2. März bin ich mit dem stück MÖRDERISCHE PHANTASIEN auf Theatertournee. Die verbleibenden Termine sind:

19. 04. 09            St. Wendel
21. & 21. 04. 09   Bad Homburg
23. 04. 09            Knittelfeld (A)
24. 04. 09            Freising
26. 04. 09            Hattingen
27. 04. 09            Bottrop
28. 04. 09            Neustadt a.d. Weinstraße
29. 04. 09            Versmold
30. 04. 09            Andernach

Tatort

März 16th, 2009

Ich befinde mich derzeit mit dem Stück MÖRDERISCHE PHANTASIEN auf Theatertournee quer durch Deutschland, die Schweiz und Österreich. Am Donnerstag den 19. März bin ich im RBB (Berlin 1) um 20:15 in dem Tatort "Von Bullen und Bären" zu sehen.

Darsteller: Dominic Raacke, Stefan Jürgens, Rolf Illig, Laura Tonke, Wolf-Dietrich Berg, Thomas Morris.

Regie: Thomas Freundner

Polizeiruf 110

Januar 9th, 2009

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Thomas Morris ist am Sonntag um 20.15 Uhr im Polizeiruf 110 "Schweineleben" als Gerit van Zachten zu sehen.

An einem abgelegenen Waldsee der Mecklenburgischen Seenplatte wird die Leiche des Geophysik-Professors Clemens Taschowski gefunden – nur mit einer Badehose bekleidet ist der Mann offensichtlich erfroren.
Die Kommissare vermuten, dass sein Tod in Zusammenhang mit einer industriellen Schweinemastanlage steht, die in der Nähe gebaut werden soll. Ein umstrittenes Vorhaben, zu dem der ermordete Professor ein Gutachten abgeben wollte, das sich gegen den Bau der Anlage gerichtet hätte.

Anfangs werden der niederländische Investor des Schweinemastbetriebes und der Besitzer des Geländes verdächtigt, den Professor aus dem Weg geräumt zu haben. Doch als klar wird, dass der Geophysiker das Gutachten kurz vor seinem Tod selbst vernichtet hat, richten sich die Verdachtsmomente plötzlich gegen andere: Wollte eine engagierte Tierschützerin dem Professor einen Denkzettel verpassen oder hat eine Kneipenwirtin, die ihr Haus zu einem Wellness-Hotel ausbauen wollte, etwas mit Taschowskis Tod zu tun? Am Ende ist es ein kleines Detail, das die Kommissare auf die richtige Spur bringt.

Neben Uwe Steimle (Jens Hinrichs) und Felix Eitner (Markus Tellheim) spielen u. a. Margarita Breitkreiz (Tierschützerin Irina), Thomas Morris Investor Gerrit van Zachten) und Geno Lechner (als Kneipenwirtin Wiebke Perlach) bei der Folge "Schweineleben" mit.

Der Bulle von Tölz

Januar 2nd, 2009

So, 04.01.2009 um 16:30 Uhr läuft auf SAT.1 die Folge "Strahlende Schönheit"aus der Erfolgs-Reihe Der "Bulle von Tölz"

mit Ottfried Fischer, Katerina Jacob, Thomas Morris , Ruth Drexel

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Happy New Year!

Dezember 31st, 2008

Ich wünsche allen Lesern und Innen einen guten und fröhlichen Rutsch ins Neue Jahr!

Mögen die anstehenden Umwälzungen und Veränderungen zum Positiven sein und uns ein friedliches und verantwortungs-
bewussteres Miteinander bescheren!

Alles Gute!

Thomas Morris

Mein Weihnachtswunsch

Dezember 17th, 2008

Sie fragte mich, was ich mir zu Weihnachten wünschte, und ich sagte … „Nichts“ … denn ich dachte sofort an einen materiellen Wunsch, und ich hatte keinen. Ich war in der Situation alles zu besitzen was ich so brauchte … nicht, daß ich mich nicht über eine Zigarre oder eine Flasche Wein gefreut hätte … aber, ich konnte nicht sagen, daß ich mir etwas spezielles wünschte, so wie ich es etwa als Kind getan hatte.
Später als ich allein war fiel mir ein, daß ich mir doch etwas wünschte. Aber es war schwer zu erfüllen, weil es nicht käuflich war. Man konnte nicht am 23.Dezember in einen Laden laufen, die Kreditkarte auf den Tisch knallen und sagen: „Packen Sie es als Geschenk ein!“
Ich wünschte mir von jedem Menschen Liebe, Offenheit und Ehrlichkeit, Wachsamkeit und Interesse an den Geheimnissen des Lebens. (Nein, ich war nicht betrunken, nur leicht angeheitert) Ich wünschte mir, daß man einander zuhören würde, mit Freude und Neugierde … ich wünschte mir mehr staunen, mehr lechzen nach Wissen und mehr Vertrauen. Vertrauen in sich selbst und in Gott.
Ich weiß, daß dieser Wunsch schwer zu erfüllen ist, aber ich werde nicht aufhören ihn auszusprechen, solange wir Weihnachten feiern.

Thomas Morris im Dezember 1998

The International

Dezember 11th, 2008

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Seit dem Februar 09 läuft der neue Tom Tykwer Film THE INTERNATIONAL in den Kinos.

Im Mittelpunkt von THE INTERNATIONAL steht die Entschlossenheit von Interpol-Agent Louis Salinger (CLIVE OWEN) und der New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman (NAOMI WATTS), eine der mächtigsten Banken der Welt zu Fall zu bringen. Während sie eine Reihe illegaler Aktivitäten aufdecken, folgen Salinger und Whitman der Spur des Geldes von Berlin nach Mailand, New York und Istanbul. Bald schon befinden sie sich mitten in einer hochriskanten Hetzjagd rund um den Globus, bei der sie durch ihre kompromisslose Hartnäckigkeit auch ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen: Denn ihre Zielpersonen machen vor nichts halt - nicht einmal vor Mord - um auch weiterhin Terroranschläge und Kriege finanzieren zu können. 

Frieden

Dezember 8th, 2008


Frieden

Und als die fetten Wolken vorübergezogen waren
und den sichelförmigen Mond
in seinem strahlend weißen Kleid zurückließen
als nichts zu hören war
als Tchaikovskys 1.Klavierkonzert
das Rauschen des Windes in den Pappeln
und das weit entfernte Hämmern eines Preßlufthammers
(von einer Nachtbaustelle)
überkam mich ein unendlicher Frieden
eine unermeßliche Ruhe und Zufriedenheit
ein Gefühl das alle Unzulänglichkeiten
die mich die letzten Tage geplagt hatten
aufsog und für immer wegnahm.

Ich erkannte, daß ich nicht am Meer sitzen mußte
um Freiheit zu spüren
um Weite zu empfinden
um eine Ahnung von Liebe zu bekommen.
Ich verstand, daß der Frieden immer da war
in mir war
wenn ich ihm nur ein Fenster öffnete
und ihn heraus ließ.
Er konnte auf all meinen Reisen dabei sein
und ich brauchte nicht einmal den größeren Koffer zu nehmen
ich durfte nur nicht darauf vergessen
sein Fenster zu öffnen.
 

Thomas Morris