Neuigkeiten

Dezember 3rd, 2009

Es gibt viele Neuigkeiten auf meiner homepage.

Frohe Adventstage!

Thomas Morris

Pigs will fly

Oktober 3rd, 2009

Programmtip

Diesntag, 6. 10., 00.00 Uhr im ZDF:

Pigs Will Fly

mit Andreas Schmidt, Thomas Morris, Laura Tonke, Kirsten Block, u.a.

Pigs will fly: Laxe (Andreas Schmidt) ist Polizist in Berlin und eigentlich das, was man einen Vorzeigemann nennt – aber nur äußerlich bzw. oberflächlich. Denn innerlich ist er von Unsicherheiten und Eifersucht geplagt, die er immer wieder an seiner Frau Manuela (Kirsten Block) auslässt.

Als er sie dann krankenhausreif schlägt sitzen dem Polizisten plötzlich seine eigenen Kollegen auf den Fersen. Laxe flieht nach Kalifornien, wo sein Bruder Walter (Thomas Morris) lebt. Dort versucht er etwas gegen seine Probleme zu unternehmen und beginnt eine Therapie – doch es ist nicht einfach, sich der Vergangenheit zu stellen.

 PigsFly Day14-051.jpg  2129205,X_ZeTu3+001x40FBhqwhtXoUF7bt+Qamt6ZXlip4kUuqlt3ukLGutljoSo18stCaARfX8Dh476k5JSh7aGY4fQ==.jpg

Geht zur Wahl!

August 18th, 2009

Es ist äußerst wichtig, dass möglichst viele Bürger zur Wahl gehen! Angela Merkle erklärt hier warum!

taz interview

Mai 17th, 2009

Die taz führte mit Thomas Morris ein Interview zum Kinostart von Illuminati

.morris_b1.jpg

"Wieso Tom Crusie?"

Thomas Morris stand für "Illuminati" mit Tom Hanks vor der Kamera. "Zwei Monate Schlaraffenland", sagt er. Und spricht über Meditation, Pellkartoffeln und Tom Cruise auf der Kiste

.

Illuminati Premiere in Rom

Mai 10th, 2009
Thomas Morris © Armen Assedorian

 Thomas Morris mag Herausforderungen - Interview
Der Mix macht's

Thomas Morris ist ein Mann mit vielen Talenten. Er spielt in großen Hollywoodproduktionen, macht aber auch Fernsehen und Theater. Als Autor von Kurzgeschichten und Drehbüchern wird er selbst zum Geschichtenerzähler. Morris legt viel Wert auf Abwechslung. In unserem Interview verrät uns der Schauspieler, was man von seinem Beruf fürs Leben lernen kann und warum es manchmal gut ist, nichts zu sagen. Die Bestsellerverfilmung "Illuminati", in der Morris einen Schweizer Gardisten spielt, startet im Mai 2009 in den Kinos im deutschsprachigen Raum.


Illuminati  © Sony Pictures / Illuminati

Ricore: Kannten Sie die Bücher von Dan Brown zu "Illuminati" vor Drehbeginn?

Thomas Morris: Ja. "Illuminati" hatte ich einige Jahre zuvor gelesen. Das war das einzige Dan Brown Buch, das ich kannte.

Ricore: Beschäftigen Sie sich mit dem Thema Religion?

Morris: Nein, mit Religion im eigentlichen Sinne nicht. Ich habe durchaus einen Bezug zu Gott, aber nicht im Sinne einer Kirche.

Ricore: Wie war die Arbeit mit Regisseur Ron Howard? Können Sie uns etwas über die Atmosphäre am Set sagen?

Morris: Das war die angenehmste Dreherfahrung, die ich in meiner Karriere bis jetzt hatte. Es war von den Rahmenbedingungen perfekt. Ich habe zuvor noch nie erlebt, dass alles gepasst hat. Ron Howard war und ist selbst Schauspieler, dadurch kennt er alle Seite des Geschäfts. Er hat vor und hinter der Kamera gearbeitet und weiß wie man Schauspieler motiviert. Er liebt Schauspieler und ist ein Harmonie bedürftiger Mensch. Ihm ist es wichtig, dass eine gute Stimmung am Set herrscht. Dementsprechend werden auch nur bestimmte Leute engagiert. Ich habe selten zwei herzlichere und freundlichere Monate erlebt als bei diesen Dreharbeiten.

Ricore: Sie spielen in Hollywoodfilmen, aber auch in Fernsehproduktionen mit. Woran machen Sie die Unterschiede fest?

Morris: Einfach gesagt, am Budget. Die Größe des Budgets hat Auswirkungen auf alles. Je größer das Budget eines Films ist, desto genauer und langfristiger wird daran gearbeitet. Das Risiko viel Geld zu verlieren, ist dann ja auch größer. In Hollywood steckt oft privates Geld in den Filmen, was in Deutschland eher selten der Fall ist. Dadurch wird sich gegen einen möglichen Verlust stärker abgesichert. Das Drehbuch wird endlos lange vorbereitet, eben bis es perfekt ist. Im Fall von Tom Tykwers "The International", in dem ich auch eine kleine Rolle hatte, wurde acht Jahre am Drehbuch geschrieben. Das ist der Unterschied zwischen einer großen und einer kleinen Produktion. Man muss erst einmal das Geld haben, einen Film jahrelang vorzubereiten.

Thomas Morris (r.) mit einem Schauspielkollegen auf der Weltpremiere von "Illuminati" in Rom © Sony Pictures / Thomas Morris (r.) auf der Weltpremiere von "Illuminati" in Rom

Ricore: Wie ist das für Sie als Schauspieler? Improvisieren Sie bei kleineren Filmen mehr?

Morris: Gezwungenermaßen. Oft sind die Dinge nicht so, wie sie gedacht waren. Die Bücher sind oft nicht so gut ausgearbeitet, man muss schnell mal was adaptieren, was umschreiben oder sich mundgerecht machen. Dann fällt manchmal einfach ein Drehort weg und der Ersatzdrehort sieht anders aus und man muss gewisse Dinge anders spielen. Je kleiner das Budget ist, desto mehr wird man zum improvisieren gezwungen. Bei einem großen Film wie "Illuminati" ist alles so perfekt geplant, dass es keine Überraschungen gibt. Wenn man dazu noch im Studio dreht, ist alles viel berechenbarer. Es gibt zum Beispiel keine Licht- oder Lärmprobleme.

Ricore: Sie sind gerade mit "Mörderische Phantasien" auf Theatertournee. Was bedeutet das Theaterspielen für Sie?

Das vollständige Interview finden sie bei filmreporter.de.

ANGELS & DEMONS

Mai 7th, 2009

Der Film ANGELS & DEMONS (zu deutsch ILLUMINATI) hatte am vergangenen Montag in Rom Weltpremiere :

Illuminati_PM_26.JPG (von rechts: Dan Brown,Thomas Morris, Thure Linhardt, Ayelet Zurer, Tom Hanks, u.a.)

In Deutschland startet diese zweite Dan Brown-Verfilmung, die deutlich rasanter, dramatischer und actionreicher ist als dies der erste Landon-Teil "Da Vinci Code"war kommende Woche , am 13. Mai.

Illuminati

April 28th, 2009

Am 13. Mai startet ILLUMINATI in den Kinos!

Berliner Morgenpost

April 10th, 2009

Artikel in der Berliner Morgenpost vom 1. April 2009 - kein Scherz:

Morgenpost.jpg

Mörderische Phantasien

April 8th, 2009

Seit dem 2. März bin ich mit dem stück MÖRDERISCHE PHANTASIEN auf Theatertournee. Die verbleibenden Termine sind:

19. 04. 09            St. Wendel
21. & 21. 04. 09   Bad Homburg
23. 04. 09            Knittelfeld (A)
24. 04. 09            Freising
26. 04. 09            Hattingen
27. 04. 09            Bottrop
28. 04. 09            Neustadt a.d. Weinstraße
29. 04. 09            Versmold
30. 04. 09            Andernach

Tatort

März 16th, 2009

Ich befinde mich derzeit mit dem Stück MÖRDERISCHE PHANTASIEN auf Theatertournee quer durch Deutschland, die Schweiz und Österreich. Am Donnerstag den 19. März bin ich im RBB (Berlin 1) um 20:15 in dem Tatort "Von Bullen und Bären" zu sehen.

Darsteller: Dominic Raacke, Stefan Jürgens, Rolf Illig, Laura Tonke, Wolf-Dietrich Berg, Thomas Morris.

Regie: Thomas Freundner

Polizeiruf 110

Januar 9th, 2009

polizeiruf110_schweineleben_ov_676.jpg

Thomas Morris ist am Sonntag um 20.15 Uhr im Polizeiruf 110 "Schweineleben" als Gerit van Zachten zu sehen.

An einem abgelegenen Waldsee der Mecklenburgischen Seenplatte wird die Leiche des Geophysik-Professors Clemens Taschowski gefunden – nur mit einer Badehose bekleidet ist der Mann offensichtlich erfroren.
Die Kommissare vermuten, dass sein Tod in Zusammenhang mit einer industriellen Schweinemastanlage steht, die in der Nähe gebaut werden soll. Ein umstrittenes Vorhaben, zu dem der ermordete Professor ein Gutachten abgeben wollte, das sich gegen den Bau der Anlage gerichtet hätte.

Anfangs werden der niederländische Investor des Schweinemastbetriebes und der Besitzer des Geländes verdächtigt, den Professor aus dem Weg geräumt zu haben. Doch als klar wird, dass der Geophysiker das Gutachten kurz vor seinem Tod selbst vernichtet hat, richten sich die Verdachtsmomente plötzlich gegen andere: Wollte eine engagierte Tierschützerin dem Professor einen Denkzettel verpassen oder hat eine Kneipenwirtin, die ihr Haus zu einem Wellness-Hotel ausbauen wollte, etwas mit Taschowskis Tod zu tun? Am Ende ist es ein kleines Detail, das die Kommissare auf die richtige Spur bringt.

Neben Uwe Steimle (Jens Hinrichs) und Felix Eitner (Markus Tellheim) spielen u. a. Margarita Breitkreiz (Tierschützerin Irina), Thomas Morris Investor Gerrit van Zachten) und Geno Lechner (als Kneipenwirtin Wiebke Perlach) bei der Folge "Schweineleben" mit.

Der Bulle von Tölz

Januar 2nd, 2009

So, 04.01.2009 um 16:30 Uhr läuft auf SAT.1 die Folge "Strahlende Schönheit"aus der Erfolgs-Reihe Der "Bulle von Tölz"

mit Ottfried Fischer, Katerina Jacob, Thomas Morris , Ruth Drexel

Bulle1.jpg

Happy New Year!

Dezember 31st, 2008

Ich wünsche allen Lesern und Innen einen guten und fröhlichen Rutsch ins Neue Jahr!

Mögen die anstehenden Umwälzungen und Veränderungen zum Positiven sein und uns ein friedliches und verantwortungs-
bewussteres Miteinander bescheren!

Alles Gute!

Thomas Morris

Mein Weihnachtswunsch

Dezember 17th, 2008

Sie fragte mich, was ich mir zu Weihnachten wünschte, und ich sagte … „Nichts“ … denn ich dachte sofort an einen materiellen Wunsch, und ich hatte keinen. Ich war in der Situation alles zu besitzen was ich so brauchte … nicht, daß ich mich nicht über eine Zigarre oder eine Flasche Wein gefreut hätte … aber, ich konnte nicht sagen, daß ich mir etwas spezielles wünschte, so wie ich es etwa als Kind getan hatte.
Später als ich allein war fiel mir ein, daß ich mir doch etwas wünschte. Aber es war schwer zu erfüllen, weil es nicht käuflich war. Man konnte nicht am 23.Dezember in einen Laden laufen, die Kreditkarte auf den Tisch knallen und sagen: „Packen Sie es als Geschenk ein!“
Ich wünschte mir von jedem Menschen Liebe, Offenheit und Ehrlichkeit, Wachsamkeit und Interesse an den Geheimnissen des Lebens. (Nein, ich war nicht betrunken, nur leicht angeheitert) Ich wünschte mir, daß man einander zuhören würde, mit Freude und Neugierde … ich wünschte mir mehr staunen, mehr lechzen nach Wissen und mehr Vertrauen. Vertrauen in sich selbst und in Gott.
Ich weiß, daß dieser Wunsch schwer zu erfüllen ist, aber ich werde nicht aufhören ihn auszusprechen, solange wir Weihnachten feiern.

Thomas Morris im Dezember 1998

The International

Dezember 11th, 2008

the_international_desktop_lg_2.jpg

Seit dem Februar 09 läuft der neue Tom Tykwer Film THE INTERNATIONAL in den Kinos.

Im Mittelpunkt von THE INTERNATIONAL steht die Entschlossenheit von Interpol-Agent Louis Salinger (CLIVE OWEN) und der New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman (NAOMI WATTS), eine der mächtigsten Banken der Welt zu Fall zu bringen. Während sie eine Reihe illegaler Aktivitäten aufdecken, folgen Salinger und Whitman der Spur des Geldes von Berlin nach Mailand, New York und Istanbul. Bald schon befinden sie sich mitten in einer hochriskanten Hetzjagd rund um den Globus, bei der sie durch ihre kompromisslose Hartnäckigkeit auch ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen: Denn ihre Zielpersonen machen vor nichts halt - nicht einmal vor Mord - um auch weiterhin Terroranschläge und Kriege finanzieren zu können. 

Frieden

Dezember 8th, 2008


Frieden

Und als die fetten Wolken vorübergezogen waren
und den sichelförmigen Mond
in seinem strahlend weißen Kleid zurückließen
als nichts zu hören war
als Tchaikovskys 1.Klavierkonzert
das Rauschen des Windes in den Pappeln
und das weit entfernte Hämmern eines Preßlufthammers
(von einer Nachtbaustelle)
überkam mich ein unendlicher Frieden
eine unermeßliche Ruhe und Zufriedenheit
ein Gefühl das alle Unzulänglichkeiten
die mich die letzten Tage geplagt hatten
aufsog und für immer wegnahm.

Ich erkannte, daß ich nicht am Meer sitzen mußte
um Freiheit zu spüren
um Weite zu empfinden
um eine Ahnung von Liebe zu bekommen.
Ich verstand, daß der Frieden immer da war
in mir war
wenn ich ihm nur ein Fenster öffnete
und ihn heraus ließ.
Er konnte auf all meinen Reisen dabei sein
und ich brauchte nicht einmal den größeren Koffer zu nehmen
ich durfte nur nicht darauf vergessen
sein Fenster zu öffnen.
 

Thomas Morris
 
 

Angels & Demons

November 23rd, 2008

Angels & Demons (zu deutsch Illuminati) soll im Mai 2009 weltweit in den Kinos starten. Bereits jetzt "gesitern"verschiedene Trailer im internet umher.

Magic Buchverlag

November 15th, 2008

Der Magic Buchverlag hat sein Programm und seine homepage verändert. Die neue Ausrichtung erfolgt vor allem auf den spirituellen Sektor. Mein Buch GANZ WEIT DRAUSSEN wird jedoch weiterhin vom Verlag vertreten und vertrieben. 

Da der Bestell-Button auf meiner Seite derzeit nicht funktioniert bitte ich Sie direkt über über die Seite des Verlage zu bestellen .Leseprobenfinden Sie weiterhin auf meiner homepage .

PigsFly-05.jpg

Run, Forrest, run!

November 13th, 2008

In Los Angeles ist es für den weißen Mittelstand „normal,“ dass jede Familie mindestens zwei Kinder, einen Hund, zwei Autos und ein Haus hat. Das ist Standard. Ein durchschnittliches Haus kostete vor 4 bis 5 Jahren je nach Lage zwischen $ 600.000.- und 1,5 Millionen. Dasselbe Haus ist heute, Ende 2008 nur noch etwa 70 bis 80% dessen wert wofür man es noch vor einigen Jahren gekauft hat. Mit anderen Worten: es ist unverkäuflich, nicht nur weil man bei einer Veräußerung einen großen Verlust machen würde, sondern auch weil derzeit niemand kauft. Der meist nicht mehr als zwei-, dreihundert Quadratmeter große Garten wird natürlich von einem Gärtner gepflegt, der ein- bis zweimal pro Woche kommt, den Rasen trimmt und düngt, Stauden beschneidet und die gefallenen Blätter mit einem Laubbläser wegbläst, damit der Kollege im Nachbargarten auch etwas zu tun hat. Die Kinder werden von einer Nanny betreut, die mit ihnen in den Park, an den Strand oder ins Museum geht und ihnen Spanisch beibringt. Die Hunde werden von professionellen Hundesittern ausgeführt und das Haus von einer Putzfrau sauber gehalten. Während putzen, Kinder hüten und gärtnern in das Aufgabengebiet der Mexikaner fällt, handelt es sich bei den Hundebetreuern überwiegend um Weiße. Diesen komplexen Lebensstandard aufrecht zu erhalten ist so dermaßen zeitaufwändig, stressig und anstrengend, dass für den Hund oder den Garten einfach keine Zeit bleibt. Die Frage: „Warum Hund und Garten, wenn ihr dafür keine Zeit habt?“ wird meist mit „Für die Kinder“ beantwortet. Die haben aber auch nicht viel davon, weil sie tagsüber ohnehin in der Vorschule, der Schule, beim Klavierunterricht, beim Kinderyoga, oder beim Sport sind, und den Rest des Tages mit der Nanny im Park verbringen. Das Lebenskonzept des weißen Mittelstandes in LA ist bunt, schillernd und trendy. Es macht Spaß und kommt sehr nahe an die kommerziellen Qualitätsmaßstäbe der Hochglanzmagazine heran. Da die meisten Familien die dafür nötigen fünfzehn bis fünfundzwanzig Tausend Dollar pro Monat jedoch schon in den letzten, den fetten Jahren nicht aufbringen konnten und immer mehr Schulden angehäuft haben, ist zu befürchten, dass jetzt, wo gerade sehr viele Kalifornier ihren Job verlieren, das fragile Kartenhaus zusammenbricht. Dagegen geht die amerikanische Regierung sehr entschlossen vor, indem sie dem Markt mehr Geld zur Verfügung stellt. Man stellt sich also nicht die Frage, wo man sparen könnte, wo man Abstriche machen, oder das System verbessern könnte, sondern nur: „Wie kann ich ein völlig krankes System am Laufen halten?“ Ich liebe LA, wirklich, ich bin oft und sehr, sehr gerne hier, aber ich wundere mich gerade in den letzten Jahren immer öfter darüber, wie besessen die Menschen hier an einem Lebensstil festhalten, der keine Zukunft hat. Während Barack Obama im Wahlkampf immer von CHANGE, von Veränderung sprach, so haben sich seine Anhänger mehr auf seinen Slogan YES, WE CAN eingeschossen. Vielleicht stehen auch deswegen in vielen Vorgärten der verschuldeten Mittelständer selbst eine Woche nach der Wahl noch immer die Obama-Schilder mit der Aufschrift: HOPE! Denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht können wir das Ganze ja doch noch ein wenig länger auskosten. Babylon und das Römische Reich scheinen hier Pate gestanden zu haben. Auf jeden Fall hat es Charme mit welcher Hingabe, mit welch großer Überzeugung und mit welch guter Laune die Amerikaner in den Untergang laufen. Davon könnten wir uns in Europa eine Scheibe abschneiden. Wir rennen nämlich hinterher und haben nicht ganz so viel Spaß dabei.

Die Tagesschau berichtet online:

US-Regierung ändert Rettungspaket
Mehr Kredite für mehr Konsum

Ursprünglich war das US-Rettungspaket zum Aufkauf fauler Hypothekendarlehen gedacht. Doch US-Finanzminister Paulson setzt das Geld anders ein. Nach dem Kauf von Banken plant er nun massive Hilfen für Kreditkartengesellschaften, um den Konsum nicht zu gefährden. Von Rüdiger Paulert, ARD-Studio Washington Die amerikanische Regierung will den Konsum in den Vereinigten Staaten ankurbeln. Und zwar mit Geld aus dem 700 Milliarden Dollar Rettungspaket für die Finanzwirtschaft. Dies kündigte US Finanzminister Henry Paulson an. Wegen mangelnder Liquidität seien die Kosten für Auto-, Studenten- und Kreditkartendarlehen gestiegen, sagte er. "Wir prüfen die Einrichtung eines Finanztopfes für sehr sichere Darlehen. Auf diese Weise können wir die Kosten der Kredite reduzieren und den Verbrauchern mehr Darlehen zur Verfügung stellen."

gnazer Artikel

Millionen US-Bürgern droht der Privatkonkurs
Die Generation "Fast Pleite"

In ihrer Geldnot greifen viele US-Bürger an der Kasse zur Kreditkarte - und häufen damit immer mehr Schulden an. Eine ganze Generation ist betroffen: Die Generation "Fast Pleite". Ein Programm soll sie jetzt vor dem Privatkonkurs retten. Thomas Schmidt, WDR-Hörfunkstudio New York Seit der Finanzkrise hat die Zahl der Zwangsversteigerungen von Häusern zugenommen. (Foto: REUTERS) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Seit der Finanzkrise hat die Zahl der Zwangsversteigerungen von Häusern zugenommen. ] Janine Cain ist stolz auf ihr Eigenheim in Rochester im US-Bundesstaat New York. Das propere Einfamilienhaus in der Stadt am Ontario-See ist ihr lieb – aber mittlerweile auch viel zu teuer. Ihre Bank verlangt jetzt 1225 Dollar und 59 Cents an Hypothekenfinanzierung im Monat, umgerechnet 965 Euro –– mehr als sie je erwartet hat und als sie sich leisten kann. Kürzlich hat ihr Mann seine Vollzeitstelle verloren, nun haben beide vier verschiedene Teilzeitjobs angenommen, aber das Geld reicht trotzdem nicht: Dem Ehepaar Cain sitzen auch noch fünfstellige Kreditkarten-Rechnungen im Nacken. Dank Kreditkarte in der Schuldenfalle Dabei hätten sie sich nicht mal extravagante Dinge wie Schmuck oder Fernseher angeschafft, sagt Janine. Eigentlich nur, was man zum täglichen Leben brauche. Trotzdem: Gemeinsam steht das Ehepaar Caine mit 23.000 Dollar – gut 18.000 Euro - bei ihren Kreditkartenfirmen in der Kreide. Sie sind kein Einzelfall: Wirtschaftswissenschaftler in den USA sprechen von einer ständig anwachsenden Generation "Fast pleite": Steigende Ausgaben, sinkende Einnahmen durch Jobverlust – um die Lücke zu schließen, greifen viele zu American Express oder Visa und geraten immer tiefer in die Schuldenfalle. Viele US-Amerikaner verschulden sich durch Kreditkartenzahlungen. (Foto: dpa) [Bildunterschrift: Viele US-Amerikaner verschulden sich durch Kreditkartenzahlungen. ] Anders als in Deutschland muss man in den USA Kreditkartenrechnungen nicht unmittelbar begleichen. Amerikanische Durchschnittshaushalte hätten eine beispiellose Verschuldungsrate erreicht, sagt Robert Manning. Er ist Finanzexperte und arbeitet als Schuldenberater. Er hat ein Programm entwickelt, mit dem der "Fast Pleite"-Generation geholfen werden soll. Der Ansatz: Schuldner nicht durch überzogene Forderungen in den Bankrott treiben, sondern Tilgungspläne aufstellen, die erfüllbar sind. Anhand von Einkommen und laufenden Kosten wird ermittelt, welche Raten sich die Schuldner leisten können. Das Ziel: Den Privatkonkurs vermeiden, und dem Kreditgeber wenigstens einen Teil des Darlehens zurückzahlen. Suche nach dem Machbaren In 25 Staaten der USA wird dieses Programm durch Beratungsagenturen mittlerweile angeboten – und erste Erfolge sind da: "Ich habe gedacht, wir verlieren unser Haus", sagt Phyllis Hoffman. Auch sie gehört zur Generation "Fast Pleite". Dreimal sei ihr die Zwangsversteigerung angedroht worden, weil sie ihre Raten nicht bezahlen konnte. Woher auch, bei 50.000 Dollar Kreditkartenschulden und einer 350.000 Dollar-Hypothek. Mit dem Manning-Programm gibt es nun aber wieder Hoffnung: Die Kreditkartenfirma will die Restschuld in dem Moment erlassen, in dem Phyllis 37 Prozent ihrer Verbindlichkeiten – 18.500 Dollar – abgezahlt hat. Die Hypotheken-Rate konnte von 3.000 auf 1.700 Dollar fast halbiert werden. Gucken, was machbar ist, und Kompromisse mit den Banken finden, so lautet das Manning-Motto. Es wird noch harte Prüfungen bestehen müssen: Allein die Gesamtsumme der Kreditkartenschulden aller US-Bürger beträgt 937 Milliarden Dollar.

gnazer Artikel

Campaign for Tibet

August 24th, 2008

The Beijing Olympics finish tomorrow, August 24th, and the seven-year campaign by Tibet groups around the world since Beijing won its Olympic bid will also begin to come to an end. This is a historic moment in the struggle for rights and freedom in Tibet. Protests and creative actions by Tibetans and Tibet supporters this Olympics year - around the world, in Tibet, and most recently in Beijing - have shown the Chinese leadership and national governments around the world that Tibet is an issue of global significance that must be addressed.

Next year will mark 50 years since the Tibetan national uprising of 1959 and the flight of the Dalai Lama and 80,000 Tibetans into exile. In the coming months and years, the momentum for the Tibetan struggle that has built in the run up to the Olympics will translate into even more effective action around the world, as Tibetans and Tibet supporters continue to demonstrate to the Chinese government that the only way to put an end to the issue of Tibet is to work with the Tibetan people to find a resolution to Tibet's occupation.

While we have achieved much through this Olympics campaign, on the ground in Tibet, the situation continues to be very grave. There is serious concern that the Chinese authorities will crack down even harder on Tibetans once the Olympic spotlight fades.

Please send a letter to Chinese President Hu Jintao now to help make sure Chinese leaders understand that the situation in Tibet requires action, and that even after the Olympics end, the world will be watching.

Click here to take action now: http://actionnetwork.org/campaign/olympics_hu

Your support for Tibet and your participation in Team Tibet has made a difference for the Tibetan people this Olympics year. I want to take this opportunity to thank each and every one of you for your support and commitment at this historic time.

In case you haven't heard the news, Australian Olympic cyclist Cadel Evans met yesterday with members of Team Tibet in Switzerland. This was a very clear and public show of solidarity with the Tibetan athletes who are denied participation in the Olympic games. Earlier this week, Polish wrestler and Olympic silver medalist Szymon Kolecki demonstrated his support for Tibet by shaving his head the day he won his event. At this important crossroads in the Tibetan freedom movement, these messages of support mean a great deal.

Please take action for Tibet now at http://actionnetwork.org/campaign/olympics_hu, and once again, thank you for your contribution to the Tibetan struggle at this important time.