Archive for März, 2008

Aufruf an Volkswagen

Donnerstag, März 27th, 2008

Pressemitteilung: Volkswagen muss handeln – kein Sponsoring des Fackellaufs durch Tibet (27. März 2008)
Berlin, 27. März 2008
Die International Campaign for Tibet hat ihren Aufruf an die Volkswagen AG in einem Schreiben an den Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Piech bekräftigt, sein Sponsoring am olympischen Fackellauf durch Tibet zurückzuziehen. „Der Fackellauf durch Tibet könnte von den Tibetern als Provokation aufgefasst werden und damit zu erneuten Unruhen führen. Volkswagen darf hierbei auf keinen Fall mitwirken“, zeigte sich ICT-Geschäftsführer Kai Müller besorgt. „Es reicht nicht, die Situation zu beobachten - Volkswagen muss jetzt handeln und Teil der Lösung und nicht Teil des Problems werden.“, sagte Müller. Das Unternehmen dürfe als Sponsor der Olympischen Spiele Verantwortung nicht von sich weisen.

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You Tube - China

Mittwoch, März 26th, 2008

Seit Tagen kursieren Meldungen wonach Organisationen, die die Freiheit Tibets unterstützen von chinesischer Seite mit Viren und trojanischen Pferden bombardiert werden, um sie daran zu hindern, weiter China-unliebsame Meldungen zu verbreiten, denn das Internet ist die einzige – zumindest theoretische – Chance für Chinesen an freie Nachrichten zu kommen. Die „Wiener Zeitung“ berichtete bereits vor Tagen darüber:

Die Unruhen in Tibet zeigen wieder einmal, welche Bedeutung im Zeitalter des Internet "Bürgerjournalisten" erlangt haben. Die chinesischen Behörden versuchen derzeit mit großem Aufwand, Blogs und vor allem die Verbreitung von Videos über die Plattform "You Tube" einzuschränken.

Die modernen Möglichkeiten mobiler Kommunikation sind schwer unter Kontrolle zu bekommen. Sogar Handys mit Videoaufzeichnungen ermöglichen es, unliebsame Botschaften weltweit zu verbreiten. Deswegen filtern, wie die "Herald Tribune" berichtet, die chinesischen Provider derzeit die Videoplattform „You Tube“. Wer sie von China aus aufruft, erhält, so die Zeitung, seit Samstag nur noch leere Seiten. Von Europa aus, erhält man immerhin 147 Video-Berichte über die aktuellen Unruhen.

In China haben derzeit mehr als 200 Millionen Menschen Zugang zum Internet. Das Potenzial ist also enorm, eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen, die nur schwer kontrolliert werden kann.

Frohe Ostern!

Sonntag, März 23rd, 2008

Weltweit organisieren sich jugendliche Exil-Tibeter zu unterschiedlichsten Maßnahmen, um auf die brutale Unterdrückung des tibetischen Volkes aufmerksam zu machen und China die Stirn zu bieten. Ein schönes Beispiel dafür ist die Studenten-Initiative Beijing- we are ready!

Ich unterstütze alle friedlichen Bstrebungen China in die Schranken zu weisen und möchte hiermit jeden Leser dazu ermuntern, dies auch zu tun, indem sie das Wort über den Aufstand der Tibeter verbreiten, über die Menschnrechtsverletzungen in China und die Verunglimpfung des Dalai Lama in Form von Nachrichten und links an Freunde weiter senden, weil damit China im Olympia-Jahr unter Druck gesetzt werden kann. Weltweit haben bereits Politiker und Prominente Sympathie mit dem Dalai Lama und den Tibetern bekundet. Je mehr Menschen hinter ihnen stehen, desto größer wird der Druck sein, den sie auf China ausüben werden.

Die Tibeter waren von jeher ein friedliches und kulturell extrem hoch entwickeltes Volk, dass nun unsere Hilfe braucht. Der Zeitpunkt ist günstig, um China die stirn zu bieten. Helden Sie mit! Bitte! Denn wenn die friedliche Befreiung Tibets scheitern sollte, bleibt zu befürchten, dass es zu einem noch größeren Blutbad kommt.

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Während wir Ostereier suchen und uns im Kreise der Familie ein schönes Wochenende machen, werden in Tibet gerade hunderte Menschen von Chinesischen Pflichterfüllern gefoltert und ermordet! Viele Tibeter waren seit Jahrzehnten nicht mehr in der Lage in ihre Heimat zurück zu kehren, und ihr Land und ihre Familie zu sehen, weil sie fürchten müssten, von den Chinesischen Besatzern eingesperrt oder getötet zu werden. Nachfahren von Exil-Tibetern konnten nie in das Land ihrer Vorfahren reisen und versuchen, im Exil ihre Jahrtausende alte Kultur aufrecht zu erhalten. 

Die Chinesen setzen alles daran, die tibetische Sprache und Kultur auszulöschen. Einen Großteil der Tempel und Bücher haben sie bereits zerstört, die meisten tibetischen Mediziner haben sie getötet, den größten Teil der Tibeter ins Exil gezwungen. Es wäre eine Schande für uns alle, wenn sie ihr vorhaben erfolgreich beenden könnten! Gemeinsam können wir etwas dagegen tun! Free Tibet! Beijing - we are ready!

Völkermord

Samstag, März 22nd, 2008

Der Präsident des Europäischen Parlaments, der deutsche Christdemokrat Hans-Gert Pöttering, drohte der Volksrepublik China mit einem Olympia-Boykott. "Peking muss sich entscheiden. Es sollte unverzüglich mit dem Dalai Lama verhandeln. Bleiben Signale der Verständigung aus, halte ich Boykottmaßnahmen für gerechtfertigt", sagte Pöttering der Zeitung "Bild am Sonntag". "Wir wollen erfolgreiche Spiele - aber nicht zum Preis des kulturellen Völkermords an den Tibetern, von dem der Dalai Lama spricht." Am Mittwoch werde das Europaparlament über Tibet beraten… berichtet die Kleine Zeitung…. mehr… 

Tibet

Mittwoch, März 19th, 2008

Die Nachrichten der letzten Tage sind widersprüchlich und lassen Schlimmes für die Tibeter befürchten.Die offiziellen chinesischen Stellungnahmen sind jedenfalls ein Witz und erinnern mich an die Muppet-Nachrichten.

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Mahnwache

Dienstag, März 18th, 2008

Die "International Campaign for Tibet - Deutschland" ruft zu einer Mahnwache in Berlin auf: 

Aufruf: Mahnwache vor chinesischer Botschaft am 18.3., 13.00 Uhr (18. März 2008)
Am 18.3.2008, um 13.00 Uhr findet aus Anlass der andauernden Spannungen in Tibet eine weitere Mahnwache vor der chinesischen Botschaft (S/U-Jannowitzbrücke, Berlin) statt.

Free Tibet!

Montag, März 17th, 2008

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China hat alle Ausländer aufgefordert, Tibet zu verlassen . Damit sie ohne Zeugen den Völkermord an den Tibetern ungestört fortsetzen können.

Frieden

Dienstag, März 4th, 2008

Frieden

Und als die fetten Wolken vorübergezogen waren
und den sichelförmigen Mond
in seinem strahlend weißen Kleid zurückließen
als nichts zu hören war
als Tchaikovskys 1.Klavierkonzert
das Rauschen des Windes in den Pappeln
und das weit entfernte Hämmern eines Preßlufthammers
(von einer Nachtbaustelle)
überkam mich ein unendlicher Frieden
eine unermeßliche Ruhe und Zufriedenheit
ein Gefühl das alle Unzulänglichkeiten
die mich die letzten Tage geplagt hatten
aufsog und für immer wegnahm.

Ich erkannte, daß ich nicht am Meer sitzen mußte
um Freiheit zu spüren
um Weite zu empfinden
um eine Ahnung von Liebe zu bekommen.
Ich verstand, daß der Frieden immer da war
in mir war
wenn ich ihm nur ein Fenster öffnete
und ihn heraus ließ.
Er konnte auf all meinen Reisen dabei sein
und ich brauchte nicht einmal den größeren Koffer zu nehmen
ich durfte nur nicht darauf vergessen
sein Fenster zu öffnen. 

Thomas Morris (23. Juni 1999) 

Furcht vor der Angst

Samstag, März 1st, 2008

Furcht vor der Angst

Und ich fand mich wieder
sehnend
nach der Umarmung von Morgen
wartend
auf etwas Großes
wissend
daß es nichts größeres gibt
als das jetzt

Unfähig das alte Hemd abzustreifen
zweifelnd
an der eigenen Stärke
ängstlich
aus Furcht vor der Angst
trauernd
ob des Bekannten
das ich zurücklassen werde

Thomas Morris (22. Juni 1999)