Archive for Mai, 2009

taz interview

Sonntag, Mai 17th, 2009

Die taz führte mit Thomas Morris ein Interview zum Kinostart von Illuminati

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"Wieso Tom Crusie?"

Thomas Morris stand für "Illuminati" mit Tom Hanks vor der Kamera. "Zwei Monate Schlaraffenland", sagt er. Und spricht über Meditation, Pellkartoffeln und Tom Cruise auf der Kiste

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Illuminati Premiere in Rom

Sonntag, Mai 10th, 2009
Thomas Morris © Armen Assedorian

 Thomas Morris mag Herausforderungen - Interview
Der Mix macht's

Thomas Morris ist ein Mann mit vielen Talenten. Er spielt in großen Hollywoodproduktionen, macht aber auch Fernsehen und Theater. Als Autor von Kurzgeschichten und Drehbüchern wird er selbst zum Geschichtenerzähler. Morris legt viel Wert auf Abwechslung. In unserem Interview verrät uns der Schauspieler, was man von seinem Beruf fürs Leben lernen kann und warum es manchmal gut ist, nichts zu sagen. Die Bestsellerverfilmung "Illuminati", in der Morris einen Schweizer Gardisten spielt, startet im Mai 2009 in den Kinos im deutschsprachigen Raum.


Illuminati  © Sony Pictures / Illuminati

Ricore: Kannten Sie die Bücher von Dan Brown zu "Illuminati" vor Drehbeginn?

Thomas Morris: Ja. "Illuminati" hatte ich einige Jahre zuvor gelesen. Das war das einzige Dan Brown Buch, das ich kannte.

Ricore: Beschäftigen Sie sich mit dem Thema Religion?

Morris: Nein, mit Religion im eigentlichen Sinne nicht. Ich habe durchaus einen Bezug zu Gott, aber nicht im Sinne einer Kirche.

Ricore: Wie war die Arbeit mit Regisseur Ron Howard? Können Sie uns etwas über die Atmosphäre am Set sagen?

Morris: Das war die angenehmste Dreherfahrung, die ich in meiner Karriere bis jetzt hatte. Es war von den Rahmenbedingungen perfekt. Ich habe zuvor noch nie erlebt, dass alles gepasst hat. Ron Howard war und ist selbst Schauspieler, dadurch kennt er alle Seite des Geschäfts. Er hat vor und hinter der Kamera gearbeitet und weiß wie man Schauspieler motiviert. Er liebt Schauspieler und ist ein Harmonie bedürftiger Mensch. Ihm ist es wichtig, dass eine gute Stimmung am Set herrscht. Dementsprechend werden auch nur bestimmte Leute engagiert. Ich habe selten zwei herzlichere und freundlichere Monate erlebt als bei diesen Dreharbeiten.

Ricore: Sie spielen in Hollywoodfilmen, aber auch in Fernsehproduktionen mit. Woran machen Sie die Unterschiede fest?

Morris: Einfach gesagt, am Budget. Die Größe des Budgets hat Auswirkungen auf alles. Je größer das Budget eines Films ist, desto genauer und langfristiger wird daran gearbeitet. Das Risiko viel Geld zu verlieren, ist dann ja auch größer. In Hollywood steckt oft privates Geld in den Filmen, was in Deutschland eher selten der Fall ist. Dadurch wird sich gegen einen möglichen Verlust stärker abgesichert. Das Drehbuch wird endlos lange vorbereitet, eben bis es perfekt ist. Im Fall von Tom Tykwers "The International", in dem ich auch eine kleine Rolle hatte, wurde acht Jahre am Drehbuch geschrieben. Das ist der Unterschied zwischen einer großen und einer kleinen Produktion. Man muss erst einmal das Geld haben, einen Film jahrelang vorzubereiten.

Thomas Morris (r.) mit einem Schauspielkollegen auf der Weltpremiere von "Illuminati" in Rom © Sony Pictures / Thomas Morris (r.) auf der Weltpremiere von "Illuminati" in Rom

Ricore: Wie ist das für Sie als Schauspieler? Improvisieren Sie bei kleineren Filmen mehr?

Morris: Gezwungenermaßen. Oft sind die Dinge nicht so, wie sie gedacht waren. Die Bücher sind oft nicht so gut ausgearbeitet, man muss schnell mal was adaptieren, was umschreiben oder sich mundgerecht machen. Dann fällt manchmal einfach ein Drehort weg und der Ersatzdrehort sieht anders aus und man muss gewisse Dinge anders spielen. Je kleiner das Budget ist, desto mehr wird man zum improvisieren gezwungen. Bei einem großen Film wie "Illuminati" ist alles so perfekt geplant, dass es keine Überraschungen gibt. Wenn man dazu noch im Studio dreht, ist alles viel berechenbarer. Es gibt zum Beispiel keine Licht- oder Lärmprobleme.

Ricore: Sie sind gerade mit "Mörderische Phantasien" auf Theatertournee. Was bedeutet das Theaterspielen für Sie?

Das vollständige Interview finden sie bei filmreporter.de.

ANGELS & DEMONS

Donnerstag, Mai 7th, 2009

Der Film ANGELS & DEMONS (zu deutsch ILLUMINATI) hatte am vergangenen Montag in Rom Weltpremiere :

Illuminati_PM_26.JPG (von rechts: Dan Brown,Thomas Morris, Thure Linhardt, Ayelet Zurer, Tom Hanks, u.a.)

In Deutschland startet diese zweite Dan Brown-Verfilmung, die deutlich rasanter, dramatischer und actionreicher ist als dies der erste Landon-Teil "Da Vinci Code"war kommende Woche , am 13. Mai.