Archive for the 'Geschichten' Category

Olympisches Feuer

Montag, April 7th, 2008

Vergangenen Freitag wurden während einer friedlichen Demonstration in der tibetischen Provinz Kham (heute ein Teil von Szchuan) acht Tibeter von chinesischen Polizisten erschossen. Seit dem 10. März wurden mehr als 2000 Tibeter inhaftiert. Nach wie vor ist das gesamte Land militärisch abgeriegelt. Das olympische Feuer – ein Symbol für ein friedliches Miteinander aller Völker – in einer solchen Situation durch Tibet zu tragen, wie dies für die nächsten Wochen geplant ist, wäre eine extreme Provokation für die Tibeter und sollte unter allen Umständen unterbunden werden, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden.

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Wer das Team Tibet dabei unterstützen möchte ihrem Anliegen beim IOC Gehör zu verschaffen kann dies hier tun. Wer dafür ist, dass China endlich unabhängige Journalisten nach Tibet lässt, um eine freie Berichterstattung zu ermöglichen, kann hier seine Stimme abgeben. Ich danke allen, die das tibetische Volk in ihrem Bemühen um Freiheit friedlich unterstützen. 

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Aber das Erwachen war bitter

Freitag, April 4th, 2008

Draußen war es kalt und zwischen dem Rollsplitt, der in den Schuhprofilen hängen blieb, klebten Reste von festgetretenem Schnee. Graue Menschen bewegten sich träge und versuchten noch grauere Gedanken zu unterdrücken. Ihr heißer Atem bildete kleine Wolken die sich rasch verflüchtigten. Ebenso rasch wie ihre Träume beim letzten Erwachen. Darin waren sie Helden, Magier und Eroberer. Bunte Träume. Feuchte Träume. Warme Träume. Aber das Erwachen war bitter.

Die ganze Geschichte und noch viel mehr gibt es in GANZ WEIT DRAUSSEN

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Aufruf an Volkswagen

Donnerstag, Mrz 27th, 2008

Pressemitteilung: Volkswagen muss handeln – kein Sponsoring des Fackellaufs durch Tibet (27. März 2008)
Berlin, 27. März 2008
Die International Campaign for Tibet hat ihren Aufruf an die Volkswagen AG in einem Schreiben an den Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Piech bekräftigt, sein Sponsoring am olympischen Fackellauf durch Tibet zurückzuziehen. „Der Fackellauf durch Tibet könnte von den Tibetern als Provokation aufgefasst werden und damit zu erneuten Unruhen führen. Volkswagen darf hierbei auf keinen Fall mitwirken“, zeigte sich ICT-Geschäftsführer Kai Müller besorgt. „Es reicht nicht, die Situation zu beobachten - Volkswagen muss jetzt handeln und Teil der Lösung und nicht Teil des Problems werden.“, sagte Müller. Das Unternehmen dürfe als Sponsor der Olympischen Spiele Verantwortung nicht von sich weisen.

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You Tube - China

Mittwoch, Mrz 26th, 2008

Seit Tagen kursieren Meldungen wonach Organisationen, die die Freiheit Tibets unterstützen von chinesischer Seite mit Viren und trojanischen Pferden bombardiert werden, um sie daran zu hindern, weiter China-unliebsame Meldungen zu verbreiten, denn das Internet ist die einzige – zumindest theoretische – Chance für Chinesen an freie Nachrichten zu kommen. Die „Wiener Zeitung“ berichtete bereits vor Tagen darüber:

Die Unruhen in Tibet zeigen wieder einmal, welche Bedeutung im Zeitalter des Internet "Bürgerjournalisten" erlangt haben. Die chinesischen Behörden versuchen derzeit mit großem Aufwand, Blogs und vor allem die Verbreitung von Videos über die Plattform "You Tube" einzuschränken.

Die modernen Möglichkeiten mobiler Kommunikation sind schwer unter Kontrolle zu bekommen. Sogar Handys mit Videoaufzeichnungen ermöglichen es, unliebsame Botschaften weltweit zu verbreiten. Deswegen filtern, wie die "Herald Tribune" berichtet, die chinesischen Provider derzeit die Videoplattform „You Tube“. Wer sie von China aus aufruft, erhält, so die Zeitung, seit Samstag nur noch leere Seiten. Von Europa aus, erhält man immerhin 147 Video-Berichte über die aktuellen Unruhen.

In China haben derzeit mehr als 200 Millionen Menschen Zugang zum Internet. Das Potenzial ist also enorm, eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen, die nur schwer kontrolliert werden kann.

Frohe Ostern!

Sonntag, Mrz 23rd, 2008

Weltweit organisieren sich jugendliche Exil-Tibeter zu unterschiedlichsten Maßnahmen, um auf die brutale Unterdrückung des tibetischen Volkes aufmerksam zu machen und China die Stirn zu bieten. Ein schönes Beispiel dafür ist die Studenten-Initiative Beijing- we are ready!

Ich unterstütze alle friedlichen Bstrebungen China in die Schranken zu weisen und möchte hiermit jeden Leser dazu ermuntern, dies auch zu tun, indem sie das Wort über den Aufstand der Tibeter verbreiten, über die Menschnrechtsverletzungen in China und die Verunglimpfung des Dalai Lama in Form von Nachrichten und links an Freunde weiter senden, weil damit China im Olympia-Jahr unter Druck gesetzt werden kann. Weltweit haben bereits Politiker und Prominente Sympathie mit dem Dalai Lama und den Tibetern bekundet. Je mehr Menschen hinter ihnen stehen, desto größer wird der Druck sein, den sie auf China ausüben werden.

Die Tibeter waren von jeher ein friedliches und kulturell extrem hoch entwickeltes Volk, dass nun unsere Hilfe braucht. Der Zeitpunkt ist günstig, um China die stirn zu bieten. Helden Sie mit! Bitte! Denn wenn die friedliche Befreiung Tibets scheitern sollte, bleibt zu befürchten, dass es zu einem noch größeren Blutbad kommt.

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Während wir Ostereier suchen und uns im Kreise der Familie ein schönes Wochenende machen, werden in Tibet gerade hunderte Menschen von Chinesischen Pflichterfüllern gefoltert und ermordet! Viele Tibeter waren seit Jahrzehnten nicht mehr in der Lage in ihre Heimat zurück zu kehren, und ihr Land und ihre Familie zu sehen, weil sie fürchten müssten, von den Chinesischen Besatzern eingesperrt oder getötet zu werden. Nachfahren von Exil-Tibetern konnten nie in das Land ihrer Vorfahren reisen und versuchen, im Exil ihre Jahrtausende alte Kultur aufrecht zu erhalten. 

Die Chinesen setzen alles daran, die tibetische Sprache und Kultur auszulöschen. Einen Großteil der Tempel und Bücher haben sie bereits zerstört, die meisten tibetischen Mediziner haben sie getötet, den größten Teil der Tibeter ins Exil gezwungen. Es wäre eine Schande für uns alle, wenn sie ihr vorhaben erfolgreich beenden könnten! Gemeinsam können wir etwas dagegen tun! Free Tibet! Beijing - we are ready!

Völkermord

Samstag, Mrz 22nd, 2008

Der Präsident des Europäischen Parlaments, der deutsche Christdemokrat Hans-Gert Pöttering, drohte der Volksrepublik China mit einem Olympia-Boykott. "Peking muss sich entscheiden. Es sollte unverzüglich mit dem Dalai Lama verhandeln. Bleiben Signale der Verständigung aus, halte ich Boykottmaßnahmen für gerechtfertigt", sagte Pöttering der Zeitung "Bild am Sonntag". "Wir wollen erfolgreiche Spiele - aber nicht zum Preis des kulturellen Völkermords an den Tibetern, von dem der Dalai Lama spricht." Am Mittwoch werde das Europaparlament über Tibet beraten… berichtet die Kleine Zeitung…. mehr… 

Tibet

Mittwoch, Mrz 19th, 2008

Die Nachrichten der letzten Tage sind widersprüchlich und lassen Schlimmes für die Tibeter befürchten.Die offiziellen chinesischen Stellungnahmen sind jedenfalls ein Witz und erinnern mich an die Muppet-Nachrichten.

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Mahnwache

Dienstag, Mrz 18th, 2008

Die "International Campaign for Tibet - Deutschland" ruft zu einer Mahnwache in Berlin auf: 

Aufruf: Mahnwache vor chinesischer Botschaft am 18.3., 13.00 Uhr (18. März 2008)
Am 18.3.2008, um 13.00 Uhr findet aus Anlass der andauernden Spannungen in Tibet eine weitere Mahnwache vor der chinesischen Botschaft (S/U-Jannowitzbrücke, Berlin) statt.

Free Tibet!

Montag, Mrz 17th, 2008

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China hat alle Ausländer aufgefordert, Tibet zu verlassen . Damit sie ohne Zeugen den Völkermord an den Tibetern ungestört fortsetzen können.

Frieden

Dienstag, Mrz 4th, 2008

Frieden

Und als die fetten Wolken vorübergezogen waren
und den sichelförmigen Mond
in seinem strahlend weißen Kleid zurückließen
als nichts zu hören war
als Tchaikovskys 1.Klavierkonzert
das Rauschen des Windes in den Pappeln
und das weit entfernte Hämmern eines Preßlufthammers
(von einer Nachtbaustelle)
überkam mich ein unendlicher Frieden
eine unermeßliche Ruhe und Zufriedenheit
ein Gefühl das alle Unzulänglichkeiten
die mich die letzten Tage geplagt hatten
aufsog und für immer wegnahm.

Ich erkannte, daß ich nicht am Meer sitzen mußte
um Freiheit zu spüren
um Weite zu empfinden
um eine Ahnung von Liebe zu bekommen.
Ich verstand, daß der Frieden immer da war
in mir war
wenn ich ihm nur ein Fenster öffnete
und ihn heraus ließ.
Er konnte auf all meinen Reisen dabei sein
und ich brauchte nicht einmal den größeren Koffer zu nehmen
ich durfte nur nicht darauf vergessen
sein Fenster zu öffnen. 

Thomas Morris (23. Juni 1999) 

Furcht vor der Angst

Samstag, Mrz 1st, 2008

Furcht vor der Angst

Und ich fand mich wieder
sehnend
nach der Umarmung von Morgen
wartend
auf etwas Großes
wissend
daß es nichts größeres gibt
als das jetzt

Unfähig das alte Hemd abzustreifen
zweifelnd
an der eigenen Stärke
ängstlich
aus Furcht vor der Angst
trauernd
ob des Bekannten
das ich zurücklassen werde

Thomas Morris (22. Juni 1999)

real buddy

Donnerstag, Februar 21st, 2008

 Ich habe die sehr schön und aufwendig gestaltete Seite des deutschen Indipendent-Films Real Buddy entdeckt. Sehr Interessant.

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Miracle 2

Freitag, Januar 25th, 2008

Zu jener Zeit etwa, als in Nazareth eine junge Frau namens Maria ihrem Manne Joseph einen Sohn gebar, waren weit, weit entfernt, in den Heiligen Schwarzen Hügeln Süddakotas zwei Krieger der Lakota-Indianer unterwegs, um Büffel zu jagen, als sie einen Körper auf sich zukommen sahen und inne hielten. Sie erkannten, dass es ein weißes Büffelkalb war. Das Tier kam näher, blieb stehen und verwandelte sich vor ihren Augen in ein wunderschönes, junges Indianermädchen, das einem der beiden Krieger befahl vorzutreten, denn er hatte böse Gedanken. Er tat wie ihm geheißen, und wurde von einer schwarzen Wolke eingehüllt. Die Wolke verzog sich und zurück blieben nichts als die Knochen jenes Kriegers der böse Gedanken gehabt hatte. Da kniete der andere Krieger nieder und begann zu beten. Dann forderte ihn das weiße Büffelkalb, das nun eine Indianerfrau war, auf, zu seinem Stamm zurückzukehren, um die anderen zu warnen, denn sie wollte in vier Tagen zu ihnen kommen und ihnen ein heiliges Bündel bringen. Wieder zu seinem Stamm zurückgekehrt, versammelten sich alle in einem Kreis und der Krieger erzählte ihnen, was geschehen war. Die Ältesten und Führer berieten und bereiteten sich auf die Ankunft der Frau vor. Am vierten Tage nach der Begegnung kam über dem Dorf der Lakota eine Wolke vom Himmel herab und aus dieser Wolke sprang das weiße Büffelkalb hervor. Es fiel zur Erde und verwandelte sich wieder in die wunderschöne, junge Frau, die nun das heilige Bündel in Händen hielt. Sie trat in die Mitte des Kreises, den der Stamm gebildet hatte, sang ein heiliges Lied und übergab ihnen das Bündel. Sie verbrachte vier Tage bei den Leuten und lehrte sie die Bedeutung ihrer Gabe. Sie lehrte sie sieben heilige Zeremonien. Eine davon war die Schwitzhütte, die Zeremonie der Reinigung. Eine andere war die Namenszeremonie, die Namensgebung für Kinder. Die dritte war die Heilungszeremonie, die vierte war das Schaffen von Verwandten, auch bekannt als die Adoptionszeremonie. Die fünfte war die Hochzeitszeremonie, die sechste die Suche nach Klarheit und die siebte die Sonnenzeremonie, die alle Stammesmitglieder zusammen feiern. Sie brachte den Lakota Sioux die sieben heiligen Zeremonien bei, lehrte sie die Lieder und die Traditionen und sie versprach ihnen, dass sie, so lange sie weiterhin diese Zeremonien begingen, immer die Hüter und Bewahrer eines heiligen Landes bleiben würden. Sie sagte ihnen, dass sie, so lange sie dieses Land achteten und beschützten, nie sterben, sondern ewig leben würden. Als die Weiße-Büffel-Kalb-Frau den Lakota alles beigebracht hatte, verließ sie den Stamm wieder auf demselben Wege, auf dem sie gekommen, versprach aber zuvor, eines Tages, wegen des heiligen Bündels, wiederzukommen. Auch machte sie ihnen noch weitere Prophezeiungen. Eine davon war, dass die Geburt eines weißen Büffelkalbes ein Zeichen dafür sein würde, dass sie wiederkäme, um die Welt zu läutern und den Menschen wieder Harmonie und Spiritualität zu bringen. Sie wollte die weißen, die schwarzen, die roten und die gelben Menschen einigen und sie lehren, im Einklang mit der Natur zu leben. Das heilige Bündel wird von den Lakota bis zum heutigen Tage in Green Grass, einem heiligen Ort im Cheyenne River Indianer Reservat in Süd-Dakota aufbewahrt. Das Bündel enthält unter anderem Die Pfeife des heiligen weißen Kalbes. Der Hüter dieses wertvollen Schatzes ist ein Mann namens Arvol Looking Horse.

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Als am 20. August 1994 auf einer kleinen Farm in Madison/Wisconsin das weiße, weibliche Büffelkalb Miracle, zu deutsch Wunder, geboren wurde, glaubten seine Besitzer, ein älteres weißes Ehepaar, erst an einen Sechser im Lotto, denn sie waren sich sicher, das ungewöhnliche Kalb für viel Geld verkaufen zu können. Als jedoch in den folgenden Tagen die Vertreter verschiedener Indianer-Stämme bei ihnen auftauchten, um das Kalb zu begutachten und es für heilig erklärten, wurde den Leuten bewusst, dass sie dieses Tier beschützen mussten, was sie bis zu seinem Tod im Sommer 2004 taten. Jeder, der mochte, konnte an den Wochenenden zu ihnen kommen und Miracle kostenlos auf der Weide besuchen. Tausende amerikanische Ureinwohner waren in diesen zehn Jahren zu Miracle gepilgert, hatten gebetet und meditiert und ihm die Ehre erwiesen, die es ihrer Meinung nach verdiente. Aus aller Welt waren Menschen zu der kleinen Farm in Madison gekommen, um das Wunder mit eigenen Augen zu sehen.
Die Sonne scheint, der Verkehr fließt spielerisch an mir vorüber, als ich an einem strahlenden Nachmittag im November 2004 mit meinem gemieteten goldenen Chevy den Lincoln Boulevard hoch nach Santa Monica fahre, um einzukaufen. Als ich auf Coyote-Radio den Bericht über das weiße Büffelkalb höre, werde ich förmlich in die Geschichte hineingesogen und finde mich plötzlich in den schwarzen Hügeln Süddakotas wieder. In den letzten drei Jahren wurden im Norden der USA weitere unglaubliche acht weiße Büffelkälber geboren….

Den Rest dieser Geschichte, sowie 22 weitere können Sie in meinem Buch GANZ WEIT DRAUSSEN lesen.

Mein Weihnachtswunsch

Dienstag, Dezember 18th, 2007

Sie fragte mich, was ich mir zu Weihnachten wünschte, und ich sagte … „Nichts“ … denn ich dachte sofort an einen materiellen Wunsch, und ich hatte keinen. Ich war in der Situation alles zu besitzen was ich so brauchte … nicht, dass ich mich nicht über eine Zigarre oder eine Flasche Wein gefreut hätte … aber, ich konnte nicht sagen, dass ich mir etwas Spezielles wünschte, so wie ich es etwa als Kind getan hatte.Später als ich allein war fiel mir ein, dass ich mir doch etwas wünschte. Aber es war schwer zu erfüllen, weil es nicht käuflich war. Man konnte nicht am 23.Dezember in einen Laden laufen, die Kreditkarte auf den Tisch knallen und sagen: „Packen Sie es als Geschenk ein!“Ich wünschte mir von jedem Menschen Liebe, Offenheit und Ehrlichkeit, Wachsamkeit und Interesse an den Geheimnissen des Lebens. (Nein, ich war nicht betrunken, nur leicht angeheitert) Ich wünschte mir, dass man einander zuhören würde, mit Freude und Neugierde … ich wünschte mir mehr Staunen, mehr Lechzen nach Wissen und mehr Vertrauen. Vertrauen in sich selbst und in Gott.

….

Diese gottverdammte Kälte

Freitag, Dezember 14th, 2007

Mir wehte ein eisiger Wind entgegen, als ich nach draußen trat. Ich schloss die Tür des Geschäftes hinter mir und ging auf meinen Wagen zu, der schräg gegenüber, auf der anderen Straßenseite, stand. Ich ging sehr vorsichtig, denn es lagen Eis und festgetretener Schnee auf dem Gehsteig. Ich hätte gerne meine Hände in den Jackentaschen vergraben, aber der verhärtete Schnee war so glatt, dass man jederzeit damit rechnen musste auszurutschen, und wenn man dann die Hände nicht bereit hatte, um sich abzufangen, fiel man hin wie ein Stück Holz. Mein Atem bildete kleine, weiße Wölkchen vor meinen Augen, die der Wind rasch weiter blies. Kaum eine Menschenseele war zu sehen, als ich auf die Straße trat, die sonst stark befahren war. „Das liegt wohl an der Kälte,“ dachte ich. „An dieser gottverdammten Kälte.“Und während ich an das kalte Lenkrad dachte, das ich gleich umklammern würde, und an meine Handschuhe, die ich heute Morgen daheim vergessen hatte, sprang plötzlich, mitten auf der Straße, ein kleines Männlein vor mir hoch und riss mich aus meinem Kälteschock. Es trug eine dicke, braune Kutte, mit einer dicken Kordel um den Bauch und fuchtelte wild mit den Armen. Mitten auf der verschneiten Straße turnte ein brauner Zwerg, als wollte er der Kälte ein Schnippchen schlagen….

Die ganze Geschichte und noch viele mehr finden sich in meinem Buch GANZ WEIT DRAUSSEN . 

Wir sind sehr zufrieden!

Dienstag, Dezember 11th, 2007

Ich eile mit einem Koffer, einem Laptop-Rucksack und einer Einkaufstüte bewaffnet durch den Bahnhof Zoo in Richtung Bahnsteig 1. Es ist 17.46 Uhr, noch 5 Minuten bis zur Abfahrt meines Zuges nach Prag. Ich quäle mich die Rolltreppe hoch und erreiche den Bahnsteig. Grade rechtzeitig, um zu erfahren, dass der EC 179 „Carl Maria von Weber“ circa 10 Minuten Verspätung hat. Gut. Durchschnaufen. Gepäck abstellen. Umsonst gelaufen.
Im Supermarkt habe ich noch eilig eine Flasche Wasser und eine Packung Zimtsterne gekauft – zur Einstimmung auf Weihnachten. Es ist Sonntag der 9. November und seit gut zwei Wochen sieht man bereits überall Weihnachtsmänner und Nikoläuse.
Nachdem ich zwanzig Minuten verschwitzt auf dem eisigen Bahnsteig gewartet habe, hält laut quietschend ein antiquarisch wirkender Zug vor mir. Verfroren belege ich eine Doppelsitzreihe im 1. Klasse-Großraumwagen. Außer mir ist da nur noch ein älteres Paar aus Dresden, einige Reihen vor mir. Sie hängen ihre Jacken ordentlich auf, setzen sich korrekt hin und er erklärt ihr geschäftig in breitem Sächsisch wie die Welt funktioniert. Sie scheint nicht zuzuhören, nickt aber regelmäßig, während sie unablässig aus dem Fenster sieht.
Der Zug fährt bereits, als die Tür zu unserem Abteil aufgeht und: Hamid erscheint. Noch abgehetzter als ich es zuvor war. Wir begrüßen einander. Er setzt sich in meiner Reihe auf den Einzelsitz auf der anderen Seite des Gangs. Er war nur fürs Wochenende heimgefahren, weil seine Frau Geburtstag hatte und er sie überraschen wollte. Insgesamt elf Stunden Zugfahrt für einen einzigen gemeinsamen Abend. Das muss Liebe sein. ……..

Die ganze Geschichte und noch viele mehr finden sich in meinem Buch GANZ WEIT DRAUSSEN .

辛德勒的名单

Dienstag, Oktober 2nd, 2007

Im Internet habe ich meinen Namen auf folgender Seite

mit folgendem Eintrag gefunden:

辛德勒的名单 Schindler's List
导 演:
史蒂文·斯皮尔伯格 Steven Spielberg 
主 演:
拉尔夫·费因斯 Ralph Fiennes  利亚姆·尼森 Liam Neeson  艾伯斯·戴维斯 Embeth Davidtz  本·金斯利 Ben Kingsley  Thomas Morris  Peter Appiano  Hans-J&#246;rg Assmann  Joachim Paul Assb&#246;ck 

Wer weiß, um welche Sprache es sich dabei handelt? Vielleicht Koreanisch? Ich würde mich über Hinweise freuen.

VERKEHRSINSEL

Dienstag, September 11th, 2007

WDR, Freitag 14. Sep 23:00 - 23:30

"Verkehrsinsel"mit Thomas Morris

Wer Sex an öffentlichen Orten liebt, für den dürfte es derzeit ein wahres Mekka geben: Berlins wiederauferstandenen Potsdamer Platz. Das zumindest findet die Künstlerin Zarah. Darsteller: Isabelle Stoffel, Erdal Yildiz, Thomas Morris, Kirsten Block Regie: Eoin Moore

Soko 5113

Sonntag, September 9th, 2007

ZDF, Montag 10. Sep 18:00 - 19:00

SOKO 5113  "Die Abrechnung:" mit Thomas Morris

Darsteller: Wilfried Klaus Hartmut Schreier Michel Guillaume Christine Döring Max Krückl Thomas Morris Michael Jäger

Regie: Carl Lang

O living always, always dying

Sonntag, September 2nd, 2007
 
 
O living always, always dying!
O the burials of me past and present,
O me while I stride ahead, material, visible, imperious as ever;
O me, what I was for years, now dead, (I lament not, I am content;)
O to disengage myself from those corpses of me, which I turn and look at where I cast them,
To pass on, (O living, always living!) and leave the corpses behind.
 
 
(Walt Whitman)