Diese gottverdammte Kälte
Mir wehte ein eisiger Wind entgegen, als ich nach draußen trat. Ich schloss die Tür des Geschäftes hinter mir und ging auf meinen Wagen zu, der schräg gegenüber, auf der anderen Straßenseite, stand. Ich ging sehr vorsichtig, denn es lagen Eis und festgetretener Schnee auf dem Gehsteig. Ich hätte gerne meine Hände in den Jackentaschen vergraben, aber der verhärtete Schnee war so glatt, dass man jederzeit damit rechnen musste auszurutschen, und wenn man dann die Hände nicht bereit hatte, um sich abzufangen, fiel man hin wie ein Stück Holz. Mein Atem bildete kleine, weiße Wölkchen vor meinen Augen, die der Wind rasch weiter blies. Kaum eine Menschenseele war zu sehen, als ich auf die Straße trat, die sonst stark befahren war. „Das liegt wohl an der Kälte,“ dachte ich. „An dieser gottverdammten Kälte.“Und während ich an das kalte Lenkrad dachte, das ich gleich umklammern würde, und an meine Handschuhe, die ich heute Morgen daheim vergessen hatte, sprang plötzlich, mitten auf der Straße, ein kleines Männlein vor mir hoch und riss mich aus meinem Kälteschock. Es trug eine dicke, braune Kutte, mit einer dicken Kordel um den Bauch und fuchtelte wild mit den Armen. Mitten auf der verschneiten Straße turnte ein brauner Zwerg, als wollte er der Kälte ein Schnippchen schlagen….
Die ganze Geschichte und noch viele mehr finden sich in meinem Buch GANZ WEIT DRAUSSEN .
