Eine unbequeme Wahrheit

Am Freitag habe ich im Delphi in Berlin den Dokumentarfilm Eine unbequeme Wahrheit (USA, 2006) gesehen und kann ihn nur wärmstens weiter empfehlen. Nicht dass er sehr viel Neues erzählt (obwohl er das für den einen oder anderen leider vielleicht sogar tun mag), aber Al Gore, der ehemalige Vize-Präsident der USA zeigt in seinen Vorträgen, die Inhalt des Films sind, sehr eindringlich wie ernst die Lage in Bezug auf eine gewaltige Klimakatastrophe ist. Auch die Tatsache, dass ein (ehemaliger) amerikanischer Spitzenpolitiker sich so für die Sache einsetzt ist nicht neu, denn bereits im Jahr 1980 wurde unter dem leider wenig populären Präsidenten Jimmy Carter ein Bahn brechender wissenschaftlicher Bericht veröffentlicht: Global 2000. In Carters Auftrag hatten damals weltweit führende Wissenschafter eine düstere Prognose für das Jahr 2000 erstellt – unter der Annahme, dass das Bevölkerungswachstum, die Ausbeutung des Planeten und die Umweltverschmutzung unvermindert weiter gehen würden. Und alles was sie voraussagten, hat sich nicht nur bewahrheitet, sondern wird derzeit sogar übertroffen. Ich kann den Film Eine unbequeme Wahrheit nur allen Menschen, die sich Gedanken über sich und ihr Tun machen ans Herz legen. Wer nähere Informationen zum Klimaschutz sucht, findet diese unter anderem bei Greenpeace .

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