Faschingskrapfen
Gestern war Faschingsbeginn. Zumindest im Süden. Im Norden war Karnevalsbeginn. Und da ich im Norden wohne, bin ich vom Fasching ausgeschlossen und somit auch von den Faschingskrapfen, die mir daran immer das Liebste waren. Bei meiner Österreicherin in der Leonhardtstraße in Berlin-Charlottenburg werde ich sonst immer vorzüglich mit dem Nötigsten (wie guten Semmeln, Kornspitz, Käse, Kaffee,…) versorgt, aber ihre Krapfen sind leider staubtrocken und fad. Wie vermisse ich die Krapfen vom Anker in Wien, diese saftigen, mit Zucker bestaubten kleinen Leckerbissen mit Marillenmarmelade oder Vanille gefüllt. Waren die exquisit! Wer jetzt nach Wien reist, sollte dringend neben ganz vielen anderen tollen Dingen die es da zu tun gibt, eine Anker-Brot-Filiale aufsuchen, und einen krapfen probieren. Frohes Feiern, liebe Närrinnen und Narren!
